Literatur (1)Literatur des Mittelalters: 5. – 14. Jh. Als Mittelalter bezeichnet man die Zeitspanne zwischen dem 5. und dem 15. Jahrhundert. In Bezug auf die spanische Literatur erstreckt sich die mittelalterliche Epoche von den ersten literarischen Zeugnissen (ungenaue Zeitangabe) bis zum Beginn der Herrschaft der Katholischen Könige.
Die Renaissance Unter der Herrschaft der Katholischen Könige (1479-1516) beginnt ein entscheidender Abschnitt der spanischen Geschichte, der unter anderem auf folgenden Vorfällen basiert: 1492 wird Granada zurückerobert und die Reconquista ist abgeschlossen; im gleichen Jahr wird Amerika entdeckt und Kastilien expandiert in der Neuen Welt, welches es zu einer bedeutenden Kolonialmacht macht; 1512 wird durch die Annexion von Navarra die politische Einheit des Landes erreicht. Literatur im 16. Jh.: Humanismus Der Humanismus ist eine Anschauung des Menschen in der Renaissance, die durch das Studium und die Nachahmung griechisch-lateinischer Texte gekennzeichnet war und auf dem Interesse des Menschen an allem was er geschaffen hat und an Großem, Profundem und Schönem schaffen kann, basiert. Miguel de Cervantes - El Ingenioso Hidalgo Don Quijote de la Mancha Cervantes wird zur Blütezeit der Renaissance geboren und erlebt intensv die ersten Jahre des 17. Jahrhunderts, in denen der Universalhumanismus des Klassizismus den Weg für die Problematisierung und Üppigkeit des Barocks ebnet.
Der Barock Das 17. Jh. und die Blütezeit des Barock fielen in Spanien mit einer großartigen und fruchtbaren literarischen Periode dem sog. „Siglo de Oro“ (Goldenes Zeitalter) zusammen. Ästhetisch gesehen zeichnete sich das Barock, durch die Verkomplizierung der Formen und die Herrschaft des Geistes und der Kunst über die Harmonie in der Natur aus, welches das Ideal der Renaissance dargestellt hatte.
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