Home  |  Lieblingslink  |  Karte 

 

Córdoba


Die Hauptstadt der Provinz Córdoba hat ϋber 321 000 Einwohner und befindet sich im Sϋden Spaniens, am Ufer des Flusses Guadalquivir und am Fusse des Sierra Morena. Das Klima ist ein Mix aus mediterranem, kontinentalem und atlantischem Klima, mit milden Wintern und sehr warmen Sommern (max. Temperaturen steigen bis ϋber 40ºC). Einige bekannte Leute, die aus Córdoba stammen sind: Luiz de Góngora (Poet), Felipe und Alonso Reyes (Basketballspieler), Fernando Tejero (Schauspieler) und Julio Romero de Torres (Maler).

Geschichte

Der erste Verweis auf Córdoba stammt aus dem 3. Jahrhundert vor Christi, aus der tartessischen Epoche, als eine kleine Siedlung, die uber 50 Morgen hatte, gegrϋndet wurde. Dank der nahegelegenen Bergkette Sierra Morena gab es eine Fϋlle an Metallen, wodurch die Wirtschaft auf Metallurgie von Kupfer und Silber basierte. Als die Karthagen in die Stadt kamen erhielt sie ihren ersten Namen: Karduba, in dem man den heutigen Namen problemlos erkennen kann. Im Jahr 206 vor Christi eroberten die Römer die Stadt und begannen mit dem Bau der Monumente und eines Gerichts. Es wurde Schauplatz einiger Kämpfe zwischen zwei Gruppen, den Kaisern und den Pompezanern, bis zum Jahr 45 vor Christi. Unter der Herrschaft von Kaiser Augustus, vergrösserte sich die Stadt in Richtung des Flusses. Córdoba wurde nach dem Fall des Römischen Reichs von den Vandalen angegriffen und ϋbernommen. Ein Jahrhundert später kamen die Westgoten nach Spanien und ϋbernahmen die Stadt. Sie errichteten einige Monumente. Mit Ankunft der Araber im Jahr 176 wurde die Stadt zur Hauptstadt der Emirate von Córdoba und wie fast von gesamt Al-Ándalus. Córdoba wuchs und wuchs und erreichte eine Einwohnerzahl von 450 000 Einwohnern im Jahre 1 000, wodurch es die höchstbevölkerte Stadt zu dieser Zeit wurde. Das bekannteste Gebäude der Stadt wurde während dieser Zeit gebaut: Mezquita de Córdoba. Die christliche Wiedereroberung fand im Jahr 1236 statt. Allen Arabern wurde befohlen zum anderen Glauben zu konvertieren oder die Stadt zu verlassen. Unter der Herrschaft König Fernando III wurden einige Kirchen gebaut, sowohl in wie auch ausserhalb der Stadt. Im Jahr 1328 ordnete König Alfonso XI den Bau des Gebäudes, das wir heute als Alcázar de los Reyes Cristianos kennen, der königliche Palast Córdobas. Die Stadt war auch der Stϋtzpunkt, von dem aus die Schritte fϋr die Wiedereroberung von Granada im Jahr 1492 ausgingen. Die Arbeiten an der Kathedrale begannen im Jahr 1523 und wurden von Hernán Ruiz I geleitet. Er arbeitete mit den Stilrichtungen der Renaissance und der Gotik. Sein Sohn Hernán Ruiz II fϋhrte die Arbeiten an der Kathedrale fort, setzte jedoch Manierismus in seinen Arbeiten ein. Er war auch fϋr den Bau der Casa de los Villalones verantwortlich. Die darauffolgenden Jahrhunderte waren gezeichnet durch Epidemien, Dϋrren, schlechte Regierungen, wodurch sich die Stadt veränderte und viel ihrer frϋheren Pracht verlor. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand eine demographische Erholung statt, die wirtschaftliche kam jedoch erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neue Stadtbezirke wurden gebaut und die Universität wurde gegrϋndet. Heute strahlt die Stadt eine moderne Atmosphäre aus, hat aber auf der anderen Seite immernoch Bezug zu Traditionen.

Was suchen Sie in Córdoba?

eXTReMe Tracker