Das Fürstentum Asturien ist eine kleine, bergige Region im Norden Spaniens am Kantabrischen Meer gelegen. Es herrscht Meeresklima und bedingt durch die häufigen Niederschläge ist die Landschaft stets grün. Die Nationalparks Picos de Europa, Covadonga und Somiedo sind ideal um die Landschaft und Natur dieser Gebirgskette zu erkunden.
Durch Asturien führt außerdem die Verbindung des Jakobsweges, die man im Mittelalter entlang der kantabrischen Küste benutzte. Entlang dieser Route findet man unzählbare Baudenkmäler, unter denen es vor allen Dingen interesante Beispiele des romanischen Stils gibt. Außerdem beginnt in Asturien die „Ruta de la Plata“ in Richtung Süden, die schon zu Römerzeiten die Städte Astorga und Mérida verband.
Da dieses Gebiet durch die Berge gut abgeschottet ist, erhielten sich in den asturianischen Tälern diverse Volksglauben, die dem Einfluss der Zeit widerstanden haben. Die Lieder und Tänze zeigen die unglaubliche Ursprünglichkeit der asturianischen Folklore und werden im Sommer auf zahlreichen Festen vorgetragen. In einigen der Dörfern feiert man den Sommeranfang am Sankt-Peters-Tag mit dem „Baumausfstellen“. Hierbei wird normalerweise ein großer Baum gefällt und die Dorfjugend transportiert in dann zum Festort.
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