SevillaSevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und ebenfalls der Provinz Sevillas. Mit 704 154 Einwohnern ist es die viertgrösste Stadt Spaniens und das wirtschaftliche und soziale Zetrum des gesamten Sϋdens der Iberischen Halbinsel. Unter den vielen Denkmälern sind La Giralda und Torre del Oro die Bekanntesten. Einige Bauten der Stadt wurden von der UNESCO zu Stätten des Welterbe erklärt. Geschichte Die Tartanen waren die Ersten, die eine kleine Siedlung nahe des Flusses Guadalquivir errichteten, die sie Spal nannten. Dieses Dorf wurde später von den Phöniziern und Karthagern ϋbernommen, bis die römische Invasion Spanien erreichte und die Stadt von den Römern erobert und in Hispalis umbenannt wurde. Eine Stadtmauer und ein Gericht wurden gebaut, die die Stadt zu einer kleinen Kopie Roms machten. Die Stadt nahm an Bedeutung in ganz Spanien zu. Im Jahr 426 nach Christi kamen die Vandalen gefolgt von den Westgoten. Der grösste Wechsel kam, als die Stadt von den Moslems im Jahr 712 erobert wurde. Während der Herrschaft der Moslems hiess die Stadt Shbiya, was die Herkunft des heutigen Namens zeigt. Der kulturelle Reichtum wuchs enorm dank der arabischen Kultur und während dieser Zeit wurden Giralda, Alcázar und San Marcos gebaut. Die Christen versuchten bei diversen Gelegenheiten die Stadt wieder zurϋck zu erobern, was ihnen bis zu dem Jahr 1248 nicht gelang. Nach der erfolgreichen Wiedereroberung Sevillas liessen sich viele Juden hier nieder, sie waren jedoch nicht sehr beliebt und noch weniger, als die Kirche verordnete, dass jeder Jude, der nicht zum Christentum konvertierte die Stadt verlassen musste. Die Entdeckung Amerikas 1492 wandelte die Stadt in den europäischen Hafen fϋr Amerika um, sowie fϋr Handel mit England, Flandern und Genova. Dank der reichen Einnahmen durch Amerika blϋhte und wuchs die Stadt und die 100 000 Einwohner-Marke wurde ϋberschritten. Sevilla wurde zur Weltstadt und Händler aus ganz Europa kamen in die Stadt um Geschäfte zu machen. Dadurch wurde Sevilla zu einem multikulturellen Zentrum, in dem Kϋnste wie Architektur, Malerei, Skulpturen und Literatur aufblϋhten. Während dieses goldenen Zeitalters wurde die Kathedrale fertiggestellt und die Universität von Sevilla gegrϋndet. Im Verlauf des 17. und 18. Jahrhunderts verringerte sich Sevillas Einfluss mehr und mehr. Im Jahr 1810 eroberten die Franzosen die Stadt, wurden jedoch nach nur 2 Jahren vertrieben. Als die Fortschritte der Wissenschaft die Eisenbahn hervorbrachten, musste die Stadtmauer enfernt werden, um den Weg der äusseren Erweiterung Platz zu schaffen. Im 20. Jahrhundert entwickelte sich Sevilla zu einer modernen Stadt und ist heutzutage ein industrielles Zentrum neuer Technologien und der Luftfahrt. Was suchen Sie in Sevilla? |
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