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Málaga


Málaga ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt hat mehr als 558 000 Einwohner und liegt nahe des Montes de Málaga. Es gibt zwei Flϋsse, die die Stadt kreuzen: Guadalmedina und Guadalhorce. Die Anwohner werden Malagueño oder verbreiteter Boquerón genannt. Ohne Zweifel ist der berϋhmteste Boquerón Pablo Picasso, gefolgt von Antonio Banderas und Padión Vega. Es herrscht subtropisches, mediterranes Klima, mit einer Durchschnittstemperatur von 18ºC. Die Winter sind mild, im Sommer können die Temperaturen bis zu 44ºC steigen. Im August findet das Fest Feria de Agosto statt. Dieses Fest zeigt die typische Folklore Málagas, mit Leuten in traditionellen Kostϋmen. Jeder mag die Feste, wodurch die Stadt eine dreitägige Open-Air-Disco wird. Patrone der Stadt sind die Märtyrer (San Ciriaco und Santa Paula) und die Jungfrau von Viktoria.

Geschichte

Die Phönizier grϋndeten eine Kolonie im 3. Jahrhundert vor Christi, möglicherweise fanden sie diesen Fleck Erde vor und sahen, dass es ein guter, verteidigungsfähiger Ort war aufgrund des Berges Gibralfaro. Sie nannten die Kolonie Malaka. Die Karthager eroberten die Stadt im Jahr 570 vor Christi und regierten 7 Jahrhundert, bis sie von den Römern im Jahr 218 besiegt wurden. Unter der römischen Herrschaft wurde das römische Theater und der erste Hafen Málagas gebaut. Nach dem Fall des römischen Reichs ϋbernahmen die Westgoten die Stadt wurden aber in Folge von den Arabern aus dem Land vertrieben. Verschiedene arabische Königreiche eroberten die Stadt, wodurch sie von vielen Königen regiert wurde. Die Araber errichteten ein Netz aus Verteidigungstϋrmen um die Stadt zu schϋtzen. Ihre Verwendung wurde während der Rϋckeroberung der Stadt durch Christen erprobt. Die Eroberung Málagas war ziemlich blutig und Dauerte sechs Monate. Die Christen liessen keine Gnade walten und verurteilten die feindlichen Soldaten zur Sklaverei oder Todesstrafe. Sie besiedelten die Stadt neu mit ihren eigenen Leuten und begannen mit dem Bau verschiedener Kirchen. Zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert wuchs die Stadt, trotz Erdbeben, Uberflutungen und Epidemien. Eine der wichtigsten Fakten des 19. Jahrhunderts ist, dass die Stadt der Impulsgeber fϋr die industrielle Revolution der gesamten Iberischen Halbinsel war. Die Industrie in der Stadt entwickelte sich stark und die Eisenbahn und ein Flughafen wurden gebaut. Unter der Herrschaft Franco´s wuchs der Tourismus der Costa del Sol immens, genau wie in der Provinz. Zur Zeit wird der Hafen umgebaut um das An-und Ablegen von Kreuzfahrtschiffen zu erleichtern.

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