In Navarra wird dem Besucher viel geboten. Wer gerne Wandern geht ist hier genau richtig, da viele Weidewechselwege und alte Eisenbahnstrecken zu diesem Zweck genutzt werden. Es gibt gut ausgebaute Strecken in der ganzen Autonomen Region wie die sog. „Cañadas Reales“ und andere Naturwanderwege. Wer gerne hohe Gipfel besteigen möchte, der kann sich geführten Bergwanderungen, so z.B. zum höchsten Gipfel Navarras dem „Mesa de los Tres Reyes“, anschließen.
Sehr interessant sind auch die Höhlen, die es in Navarra gibt. Die beiden bekanntesten befinden sich in den beiden Grenzregionen Urdazubi-Urdax und Zugarramurdi. Die Höhlen von Zugarramurdi befinden sich außerhalb des Dorfes gleichen Namens und erlangten Berühmtheit, weil im Mittelalter dort angeblich die Hexen ihre Rituale und Versammlungen abgehalten haben sollen und schließlich während der Inquisition auf dem Scheiterhaufen endeten. Heutzutage werden in den Höhlen Feste gefeiert, die mit den Patronatsfesten im August zusammenfallen.
Pamplona ist die autonome Hauptstadt Navarras und wurde von dem römischen General Pompeyo gegründet. Man kennt die Stadt weltweit wegen ihrer Feste zu San Fermín und den Stierläufen, die vor allem durch Hemingway bekannt wurden. Die „Sanfermines“ ist eine Festwoche, die mit der Eröffnung am Rathausbalkon am 6. Juli zur Mittagszeit beginnt und um Mitternacht des 14. Juli mit dem Kirchenlied „Pobre de mí“ beendet wird.
Die Stadt befindet sich im Jubeltaumel, wenn Tausende von Menschen aus dem Umland kommen und sich die Einwohnerzahl vervielfacht. Die typischen weißen Trachten mit den roten Tüchern geben dem Fest einen bunten Anstrich und die Musik untermalt die festive Atmosphäre in den Straßen. Die Stierläufe sind zweifelsohne das Hauptspektakel dieser Feierlichkeiten.
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