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Extremadura (2)

Ein weiteres Naturparadies, das einen Besuch lohnt, sind „Las Hurdes“, die sich im Norden, an der Grenze zur Provinz Salamanca, befinden. Eine weitere extremenische Gegend mit beeindruckendem Relief ist das Jertetal, das durch die zwei Bergregionen gekennzeichet ist, die es säumen: Gredos und die Montes de Traslasierra. Von Jerte aus kann man außergewöhnlich schöne Plätze wie La Barranca oder Los Pilones erreichen. Im Süden der Region besticht der Naturpark Cornalvo, der sich in der Nähe der Hauptstadt Mérida befindet.

Das historische Erbe ist ein weiterer Anreiz der Extremadura. Einige Ortschaften wurden von der Unesco wegen ihres künstlerischen und architektonischen Reichtums als Weltkulturerbe ausgezeichnet.

In Cáceres, Weltkulturerbestadt 1986, befindet sich einer der besterhaltenen Stadtkerne Spaniens, wo die bürgerliche Architektur des 16. Jahrhunderts im Glanz seiner Paläste und noblen Häuser, insbesondere der „Casa de Golfines“, erstrahlt. Die „Parroquia de Santiago“ ist ein weiteres Beispiel dieser architektonischen Vielfalt aber in Bezug auf die religiöse Architektur.

Im Herzen der Extremadura, zwischen Villuercas und Altamiras, befindet sich das königliche Kloster Santa María de Guadalupe, das ein bemerkenswertes Beispiel für religiöse Kunst im gotischen und im Mudéjarstil ist. Das Kloster war ein wichtiges Religions- und Kulturzentrum und besteht aus einem gotischen Tempel und zwei Kreuzgängen im Mudéjarstil, verschiedenen Kapellen, die antike Bibliothekshalle, die Pavillons mit ihren Brunnen, dem Auditorium und der Sakristei.


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