Die Feste sind ein weiteres Identitätsmerkmal der Basken. In der Region wird im Sommer in verschiedenen Städten nacheinander die „Große Woche“ gefeiert. Zwischen dem 4. und dem 9. August feiert man in Vitoria-Gasteiz das Fest der weißen Jungfrau. Nach 6 Tagen voller Jubel und Gaudi, werden die Festlichkeiten am 9. August mit der „Subida de Celedón“ beendet.
Die „Aste Nagusia“ in Bilbao sollte man nicht versäumen, wenn man die festliche Seite der Stadt 10 Tage lang entdecken möchte. Dieses Fest beginnt am Samstag nach dem Fest „Festividad de Nuestra Señora de Begoña“ am 15. August.
In San Sebastián wird auch die „Große Woche“ im Sommer gefeiert, aber das bezeichnenste Fest der Stadt ist die „Tamborrada“. Es fängt am 20. Januar an und 24 Stunden lang verwandelt sich die Stadt in ein Festszenarium, das von Trommlern untermalt wird. Die Stadt gedenkt ihrem Patron und ist dabei von Heiterkeit und guter Laune erfüllt.
In Irún wird am 30. Juni der „Alarde de San Marcial“ gefeiert, wobei man an die Siege der Einwohner gegen die Franzosen erinnert. Die Einwohner sind mit Uniformen bekleidet und formieren sich zu Einheiten, die von einem General zu Pferde geleitet werden. Danach werden die Waffen abgefeuert.
Die baskische Küche genießt international ein sehr hohes Ansehen. Unter dem abwechslungsreichen Angebot stechen v.a. typische Gerichte wie „Cocochas de Merluza“ oder „Marmitaco“ hervor. Weiter außergewöhnliche Fischgerichte, ob gegrillt oder mit verschiedenen Saucen, sind der „Bacalao al pil-pil“, der „Bacalao a la vizcaina“, die „Chipirones en su tinta“ und der „Merluza en salsa verde“.
Während des Essens bietet sich v.a. der hochwertige Wein aus Rioja Alavesa an. Weitere typische Getränke der Region sind der „Sidra“ und der „Chacolí“. In Bezug auf die Gastronomie, gibt es über das ganze Baskenland verteilt sog. Gastronomische Gesellschaften. Sie sind auch der Grund dafür, warum die baskische Kochkunst eine als Kultur betrachtet wird. Innerhalb dieser Gesellschaften wird für Freunde und Familie gekocht und so kommt der soziale Faktor der Gastronomie zum Tragen. Die baskische Küche ist sowohl für ihre traditionellen Rezepte als auch für ihre vanguardistischen, modernen Entwicklungen bekannt. In den 70iger Jahren entwickelte eine Gruppe junger Köche die sog. „Nueva Cocina Vasca“ (Neue Baskische Küche). Einige von ihnen gehören heute zu den renommiertesten Köchen.
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