Das Baskenland ist zwar eine relativ kleine Autonome Region, aber kulturell und sozial ziemlich wichtig. Die grüne, bergige Landschaft erstreckt sich zwischen den Flüssen, die in die Biskaya münden und es herrscht ein Meeresklima mit viel Regen und gemäßigten Temperaturen. Die ganz eigene Geschichte dieses Gebietes ist der Ursprung der Besonderheit der baskischen Kultur, die sich in einer eigenen, vorrömischen Sprache, dem Baskischen, äußert, das überhaupt nichts mit den anderen europäischen Sprachen gemein hat.
Hier gibt es wahre Naturparadiese wie z.B. das Biosphärenreservat Urdaibai im Bereich der Ria de Guernika. Das Baskenland hat Anteil an 200 Küstenkilometern und vielen Stränden und man kann deshalb sehr gut dem Surfsport nachgehen. Zarauz und Mundaka stechen hierbei wegen ihrer perfekten Wellen hervor und jedes Jahr kommen Besucher aus der ganzen Welt angereist. Der „animierte Wald“ von Ibarrola ist ein weiteres Naturgebiet mit künstlerischem Touch, da die dortigen Pinen angemalt wurden und das Gesamtbild wie ein Gemälde wirkt.
Im Mittelalter führte hier ebenfalls der Jakobsweg durch, was dem Land zu kulturellem Glanz verhalf. Das Dorf Gernika ist ein geschichtliches Symbol für die Basken und weltweit durch das Bombardement von 1937 während des spanischen Bürgerkrieges bekannt. Unsterblich wurde es durch das Bild gleichen Namens von Pablo Picasso.
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