Santander, die Hauptstadt Kantabriens, liegt an einer großen Bucht und bietet ein umfangreiches Kulturangebot. Vor allem im Sommer kann man dank der Internationalen Universität Menéndez Pelayo und der Internationalen Universität von Santander, die ihren Sitz im Palacio de la Magdalena hat und dort Sommerkurse anbietet, von diesem vielfältigen Angebot profitieren. Das Spielcasino im Sporthafen des Sardinero ist eine weitere Attraktion, die diese weltoffene Stadt bietet.
Wenige Kilometer von Santander entfernt befindet sich Santillana del Mar. Dieses mittelalterliche kleine Städtchen ist neben Barcena Mayor eine der ältesten Ortschaften Kantabriens und zählt seit 1889 zum sog. „Conjunto Histórico-Artístico“.
Eine der wichtigsten prähistorischen Sehenswürdigkeiten ist die Höhle von Altamira, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde und auch als „Sixtinische Kapelle der Prähistorischen Kunst“ bekannt ist. Um der Beschädigung des Denkmals entgegenzuwirken ist die Höhle nur begrenzt zugänglich, aber direkt nebenan befindet sich die getreue Nachbildung, in der man völlig in die magische Welt der prähistorischen Kunst eintauchen kann. Außerdem genießt das Museum Altamira in international einen sehr guten Ruf. In der Region gibt es weitere prähistorische Höhlen die man besuchen kann und die in Felsen erbaute Kirche „Santa Maria de Valverde“.
Die traditionellen Feste, die Kunst und die Gastronomie in der Region bieten viel Abwechslung für den Besucher. Der „Cocido Montañés“ ist ein typisch spanisches Gericht, das in Kantabrien in einer besonderen Variante hergestellt wird: In einem Topf kocht man weiße Bohnen, Kohl, Rindfleisch, Speck, Blutwurst und Paprikawurst. Das Rinderfleisch aus Kantabrien, besonders dasjenige der sog. „Vaca Tudanca“, ist von hervorragender Qualität. In Bezug auf den traditionsreichen Nachtisch, sollte man auf jeden Fall den Käsekuchen „Quesada Pasiega“ und den „Saboa“, v.a. denjeniegen aus dem Gebiet Valle de Pas, probieren.
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