Die Kanaren sind eine Autonome Region, die aus sieben Inseln besteht: Teneriffa, La Palma, La Gomera, Hierro, Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura. Die Inselgruppe befindet sich im Atlantik vor der afrikanischen Nordwestküste. Auf den Kanarischen Inseln herrscht ein ozeanisches, subtropisches Klima. Die Temperaturen sind mit einem Durchschnitt von 19 Cº das ganze Jahr über frühlingshaft und die Niederschläge sind spärlich. Wegen all dem sind die Kanarischen Inseln ein einzigartiges Gebiet in Europa und perfekt für den Badeurlaub. Aber nicht nur das: nur wenige Vulkaninseln auf der Welt weisen eine derart große Biodiversität und Landschaftsvielfalt auf.. Auf kaum 7500 km2 konzentrieren sich vielfältige Lebensräume, von den feuchten Wäldern in Laurisilva bis zu den halbwüstenähnlichen Dünen.

Historisch gesehen, findet man in griechischen und römischen Schriften Verweise auf die sagenumwobenen „Islas Afortunadas“. Bis 1496 wurden die Inseln nicht der kastilischen Krone einverleibt. In diesem Jahrzehnt liefen auch Columbus Schiffe die Inseln an, bevor sie weiter Kurs auf die Neue Welt nahmen.
Überall werden traditionelle Religionsfeste gefeiert, insbesondere die Kirchweih in San Benito. Die wegen ihres hohen Stellenwertes und ihrer Farbenfröhlichkeit jedoch wichtigste Veranstaltung ist der Karneval. Der Karneval auf Teneriffa hat es wegen der aufsehenerregenden Trachten, die bei den Umzügen getragen werden, zu internationalem Ruhm gebracht. Die Volksmusik hat ebenfalls einen ziemlich eigenstädnigen Charakter: die „Sorondongos“, die „Isas“, die „Malagueñas“ und die „Seguidillas“ sind einige der beliebtesten Lieder.
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