Kunst (2)Ab dem 13. Jh. wird der gotische Stil aus dem Norden Europas verwendet und es entstehen einizigartige Bauwerke wie die Kathedralen in León, Burgos und Toledo oder die Kirche Santa María del Mar in Barcelona. Die Malerei und Bildhauerei erleben in der Gotik ebenfalls einen Aufschwung mit hervorstechenden Künstlern wie die Brüder Serra, Bartolomé Bermejo oder Fernando Gallego. Aus der arabisch-christlichen Vermischung ging der Mudéjar, ein typisch spanischer Stil, hervor, der vor allen Dingen in Teruel, Aragonien, stark ausgeprägt ist. ![]()
Mit dem Aufkommen des barocken Stils der katholischen Gegenreform, legte man mehr Wert auf Verzierung (Kathedrale in Murcia), wobei der Churrigueresco-Stil heraussticht, der die Plaza Mayor in Salamanca kennzeichnet. In der Bildhauerei waren Heiligenfiguren angesagt, hierbei ist der Künstler Juan de Mesa zu nennen. Die Malerei befand sich im „Siglo de Oro“ (Goldenes Zeitalter) und brachte Künstler wie Ribera, Alonso Cano, Zurbarán, Murillo und Velázquez hervor. Im 18. Jh. kam mit der Bourbonendynastie auch der Neoklassizismus nach Spanien (Palast von Aranjuez, Pradomuseum) und es wurde die Akademie der Schönen Künste in San Fernando (Madrid) gegründet. Zwischen dem 18. und 19. Jh. ist das Werk Francisco Goyas, Vorreiter der Modernen Malerei, von großer Bedeutung. Die Romantik brach mit der neoklassizistischen Ästhetik. Hervorragende Beispiele für diese Periode sind die Nationalbibliothek und die Malereien von Mariano Fortuny. Im 19. Jh. gab es vor allen Dingen in Barcelona eine starke Entfaltung des Modernismus, dessen berühmtester Vertreter wohl Antonio Gaudí, Schöpfer der Sagrada Familia und der Casa Batlló, war. |
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